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Telefonie umstellen, solange Sie den Zeitpunkt noch wählen

IP-Anlage im Haus oder in der Cloud, Rufnummern bleiben, Fax und Aufzugnotruf laufen weiter. Mehrere Standorte, eine Nummer nach außen.

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Irgendwann kommt der Brief. Der Anbieter kündigt den Anschluss zum Stichtag, drei Monate Frist, und plötzlich hängt die halbe Firma daran: das Telefon in der Buchhaltung, das Faxgerät, an dem noch Auftragsbestätigungen ankommen, der Notruf im Aufzug. Wer erst dann anfängt zu planen, arbeitet unter Zeitdruck und nimmt, was der Anbieter gerade anbietet. Wer vorher anfängt, sucht sich aus, was zum Betrieb passt.

Wir nehmen zuerst auf, was tatsächlich an Leitungen und Rufnummern existiert, oft mehr als in den Unterlagen steht. Danach entscheiden Sie mit uns, ob die Anlage ins eigene Haus oder in die Cloud gehört. Die Portierung Ihrer Rufnummern übernehmen wir, ebenso die Anbindung von Fax und Aufzugnotruf. Für die Hausverwaltung KF Properties haben wir mehrere Standorte unter einer Rufnummer zusammengeführt.

Was enthalten ist.

Haus oder Cloud

Wir rechnen beide Varianten an Ihren Zahlen durch: wie viele Nebenstellen es gibt, was die Leitung an jedem Standort hergibt. Danach sagen wir, welche Variante wir für Ihren Fall halten und was dagegen spricht.

Rufnummern mitnehmen

Die Portierung läuft über Formulare und Fristen beim abgebenden Anbieter. Wir stellen die Anträge, verfolgen die Termine und legen die Umschaltung auf ein Zeitfenster, in dem wenig telefoniert wird. In den meisten Fällen behalten Sie Ihre Durchwahlen. Ob das für Ihre Anschlüsse gilt, klären wir vor der Umstellung.

ISDN-Reste ablösen

In manchen Firmen hängen noch alte Einzelanschlüsse an der Leitung, die niemand mehr auf der Rechnung sucht: die Türsprechstelle am Hof, ein zweites Faxgerät im Lager. Wir gehen Verträge und Kabel durch und stellen jeden Anschluss einzeln um.

Fax und Aufzugnotruf

Beide Dienste vertragen die Umstellung schlecht. Wir testen jedes Faxziel mit echten Sendungen statt mit einer Testseite und klären beim Aufzugbauer, welche Anbindung er für den Notruf freigibt. Wo ein analoges Signal nötig bleibt, sagen wir das.

Standorte unter einer Nummer

Filiale, Lager und Homeoffice hängen an derselben Anlage. Ein Anruf an die Zentrale klingelt dort, wo jemand zuständig ist, interne Gespräche laufen über Kurzwahlen. Die Verbindung zwischen den Standorten sichern wir mit Technik von Fortinet oder Ubiquiti.

Leitung und Reserve

Telefonie über IP steht und fällt mit dem Anschluss. Wo Glasfaser liegt, nutzen wir sie, dazu einen Mobilfunkweg, der bei Störung der Hauptleitung übernimmt. Bei Cloud-Anlagen hinterlegen wir zusätzlich eine Umleitung auf Mobiltelefone.

So gehen wir vor.

Aufnahme vor Ort

Wir laufen die Standorte ab und schauen in den Technikraum, nicht nur in die Rechnung. Sie bekommen eine Aufstellung: jede Rufnummer, jedes Endgerät, jeder Sonderanschluss und der Vertrag, der dahinter läuft.

Entscheidung über die Anlage

Sie bekommen zwei oder drei mögliche Wege beschrieben, jeweils mit dem, was an Technik, Aufwand und Vertragsbindung daran hängt. Dazu unsere Empfehlung. Wenn wir von einer Variante abraten, steht der Grund dabei.

Umschaltung

Anlage einrichten, Endgeräte verteilen, Nutzer einweisen. Die Portierung legen wir auf einen Termin, den Sie kennen, meist außerhalb der Geschäftszeit. Am ersten Tag danach sind wir erreichbar, bis die üblichen Rückfragen aus den Abteilungen durch sind.

Betrieb und Änderungen

Neue Mitarbeiter, neue Durchwahl, ein Standort kommt dazu: solche Änderungen machen wir für Sie oder wir zeigen jemandem bei Ihnen, wie er das selbst erledigt. Die Zugänge zur Anlage und zum Anbieterkonto liegen bei Ihnen, nicht bei uns.

Häufige Fragen.

Unsere Anlage läuft doch. Muss ich jetzt wirklich etwas tun?

Solange Ihr Anbieter den Anschluss nicht gekündigt hat, müssen Sie nichts tun. Nur: Ersatzteile für alte Anlagen werden knapp, und mit der Kündigung läuft eine Frist, die Sie nicht gesetzt haben. Wir empfehlen, jetzt aufzunehmen, was Sie überhaupt an Anschlüssen haben, und die Umstellung in ein Quartal zu legen, das Ihnen passt. Die Aufnahme allein verpflichtet Sie zu nichts.

Wenn die Anlage in der Cloud läuft, hänge ich dann an Ihnen fest?

Nein, der Vertrag mit dem Anbieter läuft auf Ihre Firma zugelassen. Auch die Rufnummern gehören Ihnen und lassen sich zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Sie können kündigen oder einen anderen Dienstleister beauftragen, die Zugangsdaten und die Dokumentation der Anlage liegen bei Ihnen. Wir halten das so, weil Kunden bleiben sollen, solange die Arbeit stimmt, nicht weil sie nicht wegkommen.

Wir schicken noch Faxe an Behörden. Geht das über IP überhaupt?

In den meisten Fällen ja, aber selten mit dem alten Gerät an der neuen Dose. Fax war für analoge Leitungen gedacht und reagiert empfindlich, wenn Signale in Pakete zerlegt werden. Wir stellen Ihre Faxwege auf einen Dienst um, der Dokumente direkt versendet und den Sendebericht liefert, und testen jede Gegenstelle, die Sie regelmäßig anschreiben. Wo ein Gerät bleiben muss, sorgen wir für den passenden Adapter.

Was ist mit dem Aufzugnotruf? Dafür ist doch der Aufzugbauer zuständig.

Für die Freigabe ist er zuständig, für die Leitung dahinter wir. Der Notruf im Aufzug muss auch dann funktionieren, wenn der Strom im Haus weg ist, und deshalb reicht ein normaler IP-Anschluss dafür nicht. Wir stimmen die Anbindung mit Ihrer Aufzugsfirma ab und setzen nur um, was sie schriftlich freigibt. Ohne diese Freigabe fassen wir den Notruf nicht an.

Können Sie das auch, wenn wir Standorte in mehreren Bundesländern haben?

Ja. Die Anlage selbst und die Rufnummernplanung entstehen ortsunabhängig, dafür ist es gleich, ob Ihre Standorte in Rostock oder in Stuttgart liegen. Vor Ort gebraucht wird jemand für Verkabelung, Endgeräte und die Einweisung, das planen wir als Reisetermine ein und bündeln sie. Von Schwerin aus betreuen wir Kunden im ganzen Bundesgebiet.

Bevor der Anbieter den Termin setzt

Nennen Sie uns, wie viele Standorte und Nebenstellen Sie haben und was noch analog läuft. Wir klären dann, ob Fax und Aufzugnotruf Sonderarbeit brauchen, und sagen Ihnen, wie lange eine Rufnummernportierung bei Ihrem Anbieter dauert.

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