← Alle Leistungen

Sicherheit zeigt sich an dem Tag, an dem etwas schiefgeht

Firewall-Cluster aus zwei Geräten, Anmeldung in zwei Schritten, Backups mit Offline-Kopie. Und ein Notfallplan, den Sie vorher gelesen haben.

Erstgespräch buchen

Viele Geschäftsführer halten ihr Unternehmen für zu unbedeutend, um jemanden zu interessieren. Das stimmt nicht, weil die meisten Angriffe niemanden auswählen: Ein Programm klopft ganze IP-Bereiche ab und nimmt, was offen steht. Wer dann montags feststellt, dass die Buchhaltung ihre Dateien nicht mehr öffnen kann und auf dem Bildschirm eine Zahlungsaufforderung steht, merkt schnell, dass die eigentliche Frage nie war, ob es passiert. Sondern was danach greift.

Wir bauen die Gegenwehr in Schichten. Zwei Firewalls, die sich gegenseitig vertreten. Fernzugriffe für Homeoffice und Wartung, die nur nach einer zweiten Bestätigung aufgehen. Backups nach der 3-2-1-Regel, ergänzt um eine Kopie, die nach dem Schreiben vom Netz getrennt wird. Dazu ein Notfallplan auf Papier. Khodor Kassem hat den IT-Betrieb großer deutscher Unternehmen mitverantwortet und überträgt deren Reihenfolge auf Betriebe, die einen Serverschrank haben statt eines Rechenzentrums.

Was enthalten ist.

Firewall-Cluster aus zwei Geräten

Wir setzen zwei Geräte nebeneinander und konfigurieren sie so, dass das zweite die Sitzungen übernimmt, wenn das erste stirbt. Regelwerk, Updates und Protokollierung pflegen wir auf beiden gleich, sonst driften sie auseinander.

Fernzugriffe mit Zweitfaktor

Homeoffice, Außendienst und die Wartungszugänge Ihrer Lieferanten laufen über verschlüsselte Tunnel, die eine zweite Bestätigung verlangen. Jeder Zugang bekommt einen Namen, ein Ablaufdatum und einen Grund. Zugänge ohne Grund schalten wir ab.

Anmeldung in zwei Schritten

Für Microsoft 365, Fernwartung und die Administratorkonten richten wir eine zweite Stufe ein, meist über eine App auf dem Diensthandy. Von SMS-Codes raten wir ab, weil sich Rufnummern beim Mobilfunkanbieter umleiten lassen.

Backups mit Offline-Kopie

Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus. Dazu ein Datenträger, der nach dem Schreiben getrennt wird und den kein Konto im Netzwerk erreichen kann. In festen Abständen holen wir eine Datei und einen ganzen Server zurück und schauen auf die Uhr.

Notfallplan auf Papier

Wer trennt welche Leitung, wer ruft die Versicherung an, wer spricht mit Kunden, in welcher Reihenfolge kommen Systeme zurück. Das steht ausgedruckt im Ordner, weil ein Plan im verschlüsselten Dateiserver genau dann fehlt, wenn Sie ihn brauchen.

Kontenrechte aufräumen

Ausgeschiedene Mitarbeiter, Sammelkonten für die Buchhaltung, Administratorrechte auf jedem zweiten Arbeitsplatz: Wir gehen die Liste durch und nehmen weg, was niemand mehr braucht. Danach steht schriftlich fest, wer welche Freigabe erteilen darf.

So gehen wir vor.

Bestandsaufnahme

Wir hängen einen Rechner ins Netz und sehen nach, was antwortet, und prüfen zusätzlich von außen, welche Ports auf Ihrer Internetleitung offen stehen. Dazu kommen Konten ohne Zweitfaktor und Sicherungen, die seit Monaten mit Fehler enden. Sie bekommen eine Liste, nach Schadenshöhe sortiert.

Reihenfolge festlegen

Nicht alles auf einmal. Gemeinsam entscheiden Sie, was zuerst zugeht: meist die Backups und die Administratorkonten, weil beides ohne neue Hardware auskommt. Für den Rest nennen wir Geräte, etwa von Fortinet oder Ubiquiti, und sagen, was sie leisten.

Einbau und Umstellung

Der Cluster geht abends in Betrieb, die Zweitfaktor-Pflicht rollt abteilungsweise aus, damit nicht am Montagmorgen alle gleichzeitig vor der Anmeldemaske stehen. Jede Regel, jedes Kennwort, jede Ausnahme landet in einer Dokumentation, die Ihnen gehört.

Probe und Pflege

Danach wird geübt. Wir stellen zur Probe einen Server aus der Sicherung wieder her, spielen den Notfallplan einmal durch und aktualisieren die Firewalls, wenn der Hersteller Lücken meldet. Nach jeder Änderung im Betrieb schauen wir uns die Zugänge erneut an.

Häufige Fragen.

Ich habe eine Firewall und ein Backup. Reicht das nicht?

Meistens nicht, und der Grund liegt selten am Gerät. Eine Firewall aus dem Karton lässt in der Grundeinstellung mehr durch, als Ihnen lieb ist, und ein Backup ist erst dann eines, wenn jemand daraus etwas zurückgeholt hat. Wir prüfen zuerst genau diese zwei Punkte, bevor irgendetwas Neues gekauft wird.

Das klingt nach viel Geld für etwas, das vielleicht nie passiert. Wie begründe ich das intern?

Rechnen Sie nicht mit der Hardware, sondern mit Stillstandstagen. Fragen Sie in der Buchhaltung, was ein Tag ohne Warenwirtschaft, ohne Angebote und ohne Rechnungsstellung kostet, und wie lange die Wiederherstellung ohne getestetes Backup dauern würde. Diese Zahl kennt Ihr Haus besser als wir. Wir sagen Ihnen dafür, welche Maßnahme diese Tage am stärksten verkürzt, und in welcher Reihenfolge.

Meine Leute stöhnen jetzt schon über Kennwörter. Muss die zweite Anmeldung wirklich sein?

Ja, an den Stellen, die von außen erreichbar sind. Ein gestohlenes Kennwort ist einer der häufigsten Wege ins Netz, und dagegen hilft kein längeres Kennwort, sondern ein zweiter Faktor. Im Alltag heißt das meist eine Bestätigung am Handy, oft nur beim ersten Anmelden auf einem Gerät. Innerhalb des Büros lassen wir bekannte Rechner in Ruhe.

Wenn alles bei Ihnen dokumentiert ist, hänge ich dann nicht an Ihnen fest?

Nein, weil die Dokumentation von Anfang an bei Ihnen liegt. Zugangsdaten, Konfigurationen, Lizenzen und Seriennummern gehören Ihnen und werden in Ihrem Passwortspeicher abgelegt, nicht in unserem. Wenn Sie wechseln, schlägt der Nachfolger den Ordner auf und arbeitet weiter. Wir bauen außerdem mit Technik, die andere Dienstleister kennen, nicht mit Eigenkonstruktionen.

Wie lange steht mein Betrieb still, wenn Sie die Firewall tauschen?

Der Austausch der Firewall braucht ein Fenster ohne Betrieb, üblicherweise abends oder am Wochenende. In dieser Zeit ist die Internetverbindung unterbrochen, je nach Aufbau auch der Verkehr zwischen einzelnen Netzbereichen im Haus. Welche Systeme betroffen sind, sagen wir Ihnen vorher. Backups und Zweitfaktor richten wir im laufenden Betrieb ein. Wann welches Fenster liegt, stimmen wir vorher mit Ihnen ab, und wir sagen dazu, was wir tun, falls die Umstellung nicht sauber läuft.

Bevor der Ernstfall die Reihenfolge bestimmt

Drei Dinge wollen wir wissen: wie Ihre Leute von außen ins Netz kommen, wann zuletzt jemand eine Datei aus dem Backup zurückgeholt hat, und wer den Stecker zieht, wenn es brennt. Danach wissen Sie, wo Sie stehen.

Erstgespräch buchen