Ein Angebot prüfen, bevor die Unterschrift darunter steht
Wir sehen uns an, was Sie haben, was das Angebot abdeckt und was Sie in drei Jahren brauchen. Ohne Bindung an einen Hersteller.
Erstgespräch buchenDas Angebot liegt seit zwei Wochen auf dem Schreibtisch. Neue Server, dazu Lizenzen, dazu ein Wartungsvertrag über drei Jahre. Wer im Haus soll beurteilen, ob die Maschinen zu groß, zu klein oder schlicht überflüssig sind? Der Steuerberater nicht, der Vertrieb des Anbieters ist Partei, und der Kollege, der sich mit Technik auskennt, betreut eigentlich die Produktion. Also wird entschieden, weil irgendwann entschieden werden muss.
Ruknova liest solche Angebote gegen. Wir schauen uns vorher an, was bei Ihnen tatsächlich läuft: Alter der Geräte, Auslastung, Lizenzstände, Laufzeiten der Verträge. Danach sagen wir Ihnen, welche Position im Angebot Sie brauchen und welche Sie streichen können. Khodor Kassem hat die gesamte IT eines Mittelständlers als alleiniger Administrator geführt und davor in Konzernumgebungen gearbeitet. Er kennt die Kalkulation solcher Angebote von beiden Seiten.
Was enthalten ist.
Angebote gegenlesen
Wir nehmen das vorliegende Angebot Position für Position auseinander und vergleichen es mit dem, was Ihre Umgebung heute trägt. Überdimensionierte Posten und doppelt bezahlte Lizenzen markieren wir schriftlich.
Bestandsaufnahme vor Ort
Server, Switches, Firewall, Backupziele, Lizenzverträge, Kündigungsfristen: wir erfassen den Bestand und halten fest, wie alt jedes Gerät ist und wann welcher Vertrag ausläuft. Das Ergebnis bekommen Sie als Liste, nicht als Präsentation.
Planung über mehrere Jahre
Aus Gerätealter und Vertragslaufzeiten entsteht eine Zeitleiste: was in diesem Jahr ansteht, was im nächsten, was sich noch aufschieben lässt. Sie sehen, in welchem Quartal welche Ausgabe auf Sie zukommt, und können sie einplanen.
Wechsel des Dienstleisters
Beim Anbieterwechsel begleiten wir die Übergabe: Zugänge einsammeln, Dokumentation anfordern, Verträge fristgerecht kündigen, Fernwartungszugänge des alten Dienstleisters schließen. Wir sagen Ihnen auch, wenn ein Wechsel aus unserer Sicht keinen Vorteil bringt.
Kein Verkauf im Hintergrund
Wir verkaufen keine Hardware-Kontingente und beziehen keine Provision vom empfohlenen Produkt. Ob am Ende Fortinet, Microsoft oder das Gerät steht, das Sie bereits haben, hängt an Ihrem Bedarf und an nichts sonst.
Unterlagen bleiben bei Ihnen
Bewertung, Bestandsliste und Zeitleiste gehen als Datei an Sie, nicht in ein Kundenportal, das wir kontrollieren. Wenn Sie den Plan mit einem anderen Dienstleister umsetzen, hat er alles, was er dafür braucht.
So gehen wir vor.
Gespräch über den Anlass
Am Anfang steht die Frage, was gerade ansteht: ein Angebot, ein auslaufender Vertrag, ein Umzug. Danach wissen Sie, wie tief wir schauen müssen und ob sich der Aufwand für Ihre Frage überhaupt lohnt.
Sichtung
Wir sehen uns Systeme, Verträge und Lizenzen an, vor Ort oder über eine Fernwartungssitzung, und sprechen mit den Leuten, die täglich damit arbeiten. Gelesen wird viel, geändert wird in dieser Phase nichts.
Bewertung und Empfehlung
Sie bekommen eine Einschätzung in Sätzen, die ohne IT-Wörterbuch auskommen: was Sie behalten können, was ersetzt gehört, welche Position im Angebot Sie streichen sollten. Dazu die Begründung, damit Sie sie im Gesellschafterkreis vertreten können.
Umsetzung nach Ihrer Wahl
Die Umsetzung vergeben Sie an uns, an Ihren bisherigen Dienstleister oder an niemanden. Wenn ein Jahr später die nächste Entscheidung ansteht, holen wir die Zeitleiste hervor und schreiben sie fort, statt wieder bei null anzufangen.
Häufige Fragen.
Ich habe ein Angebot vorliegen und muss nächste Woche antworten. Schaffen Sie das?
Bei einem einzelnen Angebot meistens ja. Wir brauchen das Angebot selbst, eine Liste der vorhandenen Server und Arbeitsplätze und ein Gespräch von etwa einer Stunde mit demjenigen, der die Systeme kennt. Umfassendere Bestandsaufnahmen dauern länger, weil Vertragsunterlagen zusammengesucht werden müssen und die Auskunft dazu oft bei verschiedenen Leuten liegt.
Ich zahle für eine Beratung, die mir am Ende sagt, dass ich noch mehr investieren soll. Was habe ich davon?
Häufig fällt das Ergebnis in die andere Richtung. In Bestandsaufnahmen tauchen Lizenzen für längst ausgeschiedene Mitarbeiter auf, Wartungsverträge für Geräte, die im Keller stehen, und Angebote, die auf die doppelte Nutzerzahl gerechnet sind. Wenn das Angebot dagegen passt, sagen wir das auch, und Sie unterschreiben ohne das Gefühl, etwas übersehen zu haben.
Sie sind selbst IT-Dienstleister. Wie unabhängig ist Ihre Zweitmeinung dann?
Der Einwand ist berechtigt, deshalb legen wir vorher offen, ob wir für die Umsetzung überhaupt in Frage kämen. Bei einem Serverraum, den wir anschließend betreuen wollen, sind wir Partei, und das gehört auf den Tisch, bevor Sie unsere Einschätzung lesen. Sie können die Beratung auch ausdrücklich ohne Umsetzung beauftragen. Der Bericht bleibt derselbe.
Unser jetziger Dienstleister erfährt davon. Bringt uns das nicht in eine schwierige Lage?
Er erfährt es nur, wenn Sie es wollen. Für die Sichtung brauchen wir Zugriff auf Unterlagen und Systeme, und den können Sie uns selbst geben. Ein Gespräch mit dem bisherigen Dienstleister führen wir erst, wenn Sie es ausdrücklich wünschen. In vielen Fällen bleibt am Ende alles beim Alten, nur die Dimensionierung des Angebots ändert sich.
Wir sitzen nicht in Schwerin. Müssen Sie für die Bestandsaufnahme überhaupt herkommen?
Für den größten Teil nicht. Verträge, Lizenzlisten, Konfigurationen und Backupberichte lassen sich aus der Ferne sichten, und die Gespräche mit Ihren Leuten funktionieren per Video. Vor Ort fahren wir, wenn Verkabelung, Serverraum oder Funkausleuchtung zu beurteilen sind, denn das sieht man auf keinem Screenshot. Wir arbeiten deutschlandweit, der Sitz in Schwerin steht dem nicht im Weg.
Legen Sie uns das Angebot vor
Schicken Sie uns das Angebot und eine grobe Liste Ihrer Systeme. Wir gehen die Posten durch, markieren, was fehlt und was zu groß gerechnet ist, und sagen Ihnen, worauf Sie beim Anbieter nachfragen sollten.
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